KI und Akkuwechsel, ohne Hand anlegen zu müssen: Die automatisierte unbemannte Luftfahrt macht heute den nächsten Schritt.
DJI hat heute die neueste Version seines automatisierten Mini-Hangars veröffentlicht: Dock 4. Während sein Vorgänger, das bereits vielfach in der Praxis etablierte Dock 3 mit der Matrice 4 an Bord, vor allem für alle Vermessungsaufgaben das Werkzeug der Wahl bleibt, bietet der Nachfolger einige interessante und an den Stand der heutigen Technik angepasste Neuerungen.
Besonders für Kunden im Inspektionssektor und BOS-Bereich, die mehr als nur hin und wieder Missionen durch die automatisierte Technik des DJI Dock durchführen lassen müssen, ist das neueste Modell mit seinen Features eine sinnvolle Investition. Im Inneren des Dock 4 befindet sich ein ausgeklügeltes Akkukarussell mit Platz für drei weitere Akkus (neben dem in der Drohne sitzenden), das bei Bedarf die Akkus am Fluggerät automatisch wechselt. Von der Landung bis zum erneuten Start mit ausgetauschtem Akku vergehen nur 47 Sekunden.
Auch die Drohne selbst, die neue Matrice 5TD, bringt einige Technikupgrades mit, die durchaus Berechtigung im täglichen Praxiseinsatz finden. Ein Multisensor-Gimbal bietet verschiedene Kamera-/Sensorsysteme für unterschiedliche Anwendungsbereiche: Themal (4-fache Auflösung der Matrice 4TD), Weitwinkelkamera und Zoomkamera (beide mit Rolling Shutter), Laser-Rangefinder sowie eine NIR-Zusatzbeleuchtung für Nachtsicht. Zudem kann der Anwender maximal 3 Zusatzpayloads gleichzeitig anbringen: ein Fallschirmsystem, Lautsprecher und Scheinwerfer, die sogar automatisch der Linse folgen.
Auch das neue integrierte Mikrowellenradar für optimierte Hindernisvermeidung ist ein Gewinn, der sich insbesondere bei der Erkennung von z.B. von Hochspannungsleitungen bezahlt macht. Neben weiteren technischen Neuerungen besticht auch die erhöhte Onboard-Rechenleistung für KI-Algorithmen mit einigen fertig integrierten Algorithmen, z.B. zur Feuer- und Raucherkennung. Gerade im BOS-Bereich ein echtes Upgrade. Es sollte lediglich beachtet werden, dass das neue DJI Dock 4 kein integriertes RTK-Modul besitzt, somit die O4-Basisstation zwingend nötig ist.
Das DJI Dock 3 mit der Matrice 4D/4TD gibt es vorerst weiterhin, welches unsere geo-konzept-Experten aufgrund der Global-Shutter-Kamera der Matrice 4D für Vermessungsaufgaben empfehlen.

